Der
erste Oppumer Kindergarten war eine Einrichtung der Eisenbahnwerkstätte
und befand sich an der Breitenbachstraße. Es wurden katholische
und auch nichtkatholische Kinder aufgenommen, jedoch war die Grundhaltung
katholisch.
Wahrscheinlich am 1. Juli 1924
übertrug die Werkstättenverwaltung den Kindergarten an die
Cellitinnen zur Hl. Maria in der Kupfergasse zu Köln. Die Ordensschwestern
waren auch für den Pflegedienst im St. Josefs-Hospital in Uerdingen
zuständig. Die Zahl der betreuten Kinder betrug durchschnittlich
30 Kinder.
1933 entzog man den Kindergarten den Ordensschwestern. Schwester Melania,
die bisher den Kindergarten leitete, errichtete nun einen Kindergarten
in St. Elisabeth-Kloster, den aber nun erheblich weniger Kinder besuchten.
Erst am 6. August 1961 weihte der damalige Stadtdechant und Ehrendomherr
Baltes den vom Krefelder Architekten Hein Stappmann erbauten Kindergarten
an der Hauptstrasse und übergab ihn an Pfarrer Steinfort. Der Kindergarten
bestand aus 2 Spielräumen, 2 Horträumen, Toiletten und einem
Büro.
Nachdem 1974 der Kindergarten auf die Maria Montessori-Pädagogik
umgestellt wurde, wurde am 30. Januar 1984 das Kinderhaus nach halbjähriger
Bauzeit und einem „Exil der 100 Kinder und der 7 Erzieherinnen
in der Fungendonkschule“ vom Architekten Friedrich Dahl Herrn
Pastor Hans Brüggemann renoviert und modernisiert übergeben.
Die Außenanlagen zum Kinderhaus wurden im Jahre 2000 endgültig
fertiggestellt
Heute bietet das Montessori-Kinderhaus der Schutzengelpfarre
mit seinen kindgerechten Außenanlagen Platz für 100 Kinder
in 4 Gruppen.
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